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Die Geschichte der Abwasserbehandlung in Stralsund

1859   Beginn der unterirdischen Entwässerung der Stadt

1885

  Bereits 2.622 m besteigbare Siele und 12.285 m Röhrensiele mit Auslauf in den Strelasund ohne Klärvorrichtung
1890   Erste Klärvorrichtungen für Grobstoffe im Auslauf
1930   Zusammenlegung der beiden Hauptsielausläufe (Frankenstammsiel und Knieperstammsiel) und Errichtung einer Kläranlage für 40.000 Einwohner mit mechanischer Reinigung
1953   Aufgrund der Gewässerbelastung wurde mit dem Bau einer zentralen Kläranlage am nördlichen Bahnbogen der Rügenbahn an der Bauhofstraße begonnen (Kapazität bis 100.000 Einwohner)

1993

  Fertigstellung der Verbindungsleitung (Hauptsammler) alte und neue Kläranlage und somit zentrale Erfassung der gesamten Abwässer der Stadt Stralsund und deren mechanische Reinigung; der Anschlussgrad betrug damit 98,9 Prozent
1995   Inbetriebnahme der modernisierten und erweiterten vollbiologischen Kläranlage mit einer maximalen Reinigungsleistung für 120.000 Einwohner
1997   Inbetriebnahme der Schlammfaulanlage mit einer erzeugten Klärgasmenge von ca. 640.000 m³/a und einer Stromerzeugung über 3 Blockheizkraftwerke mit einer Kapazität von ca. 1,2 Mio kWh für den Eigenbedarf der zentralen Kläranlage
2000   Die Stadt Stralsund verfügt über eine dem Stand der Technik entsprechende hochmoderne Kläranlage mit einem Anschlussgrad von fast 100 Prozent. Das Kanalnetz hat eine Länge von 170 km
Technischer Notfall

Werktags von 15:30 Uhr bis 7:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag

Telefon: 0800 / 73 92 478
Funktelefon: 0171 / 41 56 922