Ersatzversorgung

Information zum vorläufigen Insolvenzverfahren und der Nichterfüllung von Lieferververflichtungen aus Verträgen des Stromlieferanten "BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH"

Mit Beschluss des Amtsgericht München wurde am 29.01.2019 das vorläufige Insolvenzverfahren für den Stromlieferanten "BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH" eröffnet.  Da die "BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH" ihren Lieferverpflichtungen aus den Verträgen nicht mehr erfüllen kann, sieht das Gesetz in Deutschland vor, dass die Kunden automatisch in der Ersatzversorgung durch den örtlichen Grundversorger mit Strom und Gas beliefert werden. Die "BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH" beliefert damit seit dem 30.01.2019 keine Kunden mehr in die Netzgebiete der SWSN mit Strom.

Die Versorgung der Kunden der "BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH" mit Elektrizität ist aber gesichert. Sie beziehen ab dem 30.01.2019 Strom im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung von dem für das jeweilige Netzgebiet zuständigen Grundversorgungsunternehmen. In Stralsund übernimmt dieses die SWS Energie GmbH (SWSE).  Für Barth übernimmt die Stadtwerke Barth GmbH (SWB) die Ersatversorgung. Die Ersatzversorgung ist durch das Energiewirtschaftsgesetz, § 38, geregelt. Die Ersatzversorgung endet nach 3 Monaten, also mit Ablauf des 29.04.2019. Sollten betroffene Kunden bis dahin keinen anderen Lieferanten gewählt haben, werden sie ab dem 30.04.2019 im Rahmen der Grundversorgung vom zuständigen Grundversorger - der SWSE oder der SWB - mit Strom beliefert.

 

Information zur Beendigung des Netznutzungsvertrages zwischen der SWS Netze GmbH und dem Stromlieferanten "DEG Deutsche Energie GmbH"

Die SWS Netze GmbH (SWSN) hat aufgrund der Kündigung der Bilanzkreisverträge zwischen dem Bilanzkreiskoordinator 50Hertz und dem Stromlieferanten "DEG Deutsche Energie GmbH" den Netzzugang von "DEG Deutsche Energie GmbH" zum Netz der SWSN zum Ablauf des 28.12.2018 00:00 Uhr gekündigt. Die "DEG Deutsche Energie GmbH" kann damit ab dem 28.12.2018 keine Kunden mehr in die Netzgebiete der SWSN mit Strom beliefern.

Die Versorgung der Kunden der "DEG Deutsche Energie GmbH" mit Elektrizität ist aber gesichert. Sie beziehen ab dem 28.12.2018 Strom im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung von dem für das jeweilige Netzgebiet zuständigen Grundversorgungsunternehmen. In Stralsund übernimmt dieses die SWS Energie GmbH (SWSE).  Für Barth übernimmt die Stadtwerke Barth GmbH (SWB) die Ersatversorgung. Die Ersatzversorgung ist durch das Energiewirtschaftsgesetz, § 38, geregelt. Die Ersatzversorgung endet nach 3 Monaten, also mit Ablauf des 27.03.2019. Sollten betroffene Kunden bis dahin keinen anderen Lieferanten gewählt haben, werden sie ab dem 28.03.2019 im Rahmen der Grundversorgung vom zuständigen Grundversorger - der SWSE oder der SWB - mit Strom beliefert.

 

 

Ihre Fragen zur Ersatzversorgung

Nachfolgend antworten wir Ihnen auf die häufig gestellten Fragen zur Ersatzversorgung.

Bekomme ich weiter Energie?

Durch die Ersatzversorgung wird die Versorgung mit Strom/Gas für die nächsten 3 Monate sichergestellt. Sie bekommen weiterhin Energie geliefert.

Muss ich bei meinem alten Lieferanten meinen Vertrag kündigen?

Bitte wenden Sie sich zur Beantwortung dieser Frage an ihren alten Lieferanten.

Von welchen Energielieferanten bekomme ich meine Energie in der Ersatzversorgung?

Die Ersatzversorgung wird durch den zuständigen Grundversorger in Ihrer Stadt sichergestellt. Auf der Informationsseite zur Grundversorgung nennen wir Ihnen den für Sie aktuell zuständigen Grundversorger.

Jeder Grundversorger ist bei Ausfall eines Lieferanten verpflichtet, die Anschlussnehmer für die ersten 3 Monate nach Ausfall im Rahmen der Ersatzversorgung mit Strom/Gas zu beliefern (§ 38 Energiewirtschaftsgesetz). In dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit, einen neuen Strom-/Gasliefervertrag zu schließen.

Was passiert, wenn ich in den 3 Monaten keinen Lieferanten finde? Muss ich einen anderen Lieferanten wählen?

Wenn Sie nichts unternehmen oder Sie in den nächsten 3 Monaten der Ersatzversorgung keinen anderen Lieferanten wählen, werden Sie nach Ablauf dieser Zeit weiter von Ihrem zuständigen Grundversorger im Rahmen der Grundversorgung beliefert. Selbstverständlich können Sie mit dem Grundversorger auch einen günstigeren Sondervertrag schließen.

 

Besonderheit für Gewerbekunden mit einem Verbrauch über 10.000 kWh/Jahr:

Gewerbekunden mit einem Verbrauch über 10.000 kWh/Jahr können nach Ablauf der 3-monatigen Ersatzversorgung nicht weiter mit Energie beliefert werden. Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um einen neuen Vertrag für Ihre Strom- oder Gaslieferung. Selbstverständlich können Sie mit dem Grundversorger auch einen günstigen Sondervertrag schließen.

Kann ich weiter von meinem alten Lieferanten beliefert werden?

Sobald die Voraussetzungen für eine Ersatzversorgung eingetreten sind, ist eine weitere Belieferung durch Ihren alten Lieferanten nicht mehr möglich.

Bekomme ich meine bereits bezahlten Abschläge zurückerstattet? Was ist mit meinen Vorauszahlungen?

Bitte wenden Sie sich zur Klärung Ihrer Abschlags- und/ oder Vorrauszahlungen an Ihren alten Lieferanten.

Kann ich mir sofort einen neuen Lieferanten wählen?

Ja. Dieser wird schnellstmöglichst die Belieferung mit Energie für Sie aufnehmen. Es gelten die von der Bundesnetzagentur vorgeschriebenen Wechselfristen.

Ab wann kann ich von einem Lieferanten mit Energie versorgt werden?

Es gelten die von der Bundesnetzagentur vorgeschriebenen Wechselfristen.

Welche Preise gelten in der Ersatzversorgung?

Die Preise der Ersatzversorgung entsprechen denen der Grundversorgung. Auf unserer Seite der Grundversorgung haben wir Ihnen einen jeweiligen Link zu der Internetseite des Grundversorgers bereitgestellt. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Grundversorger.

An wen kann ich mich bezüglich der Abwicklung meines Liefervertrages mit meinem alten Lieferanten auch noch wenden?

Sollte es Schwierigkeiten bei der Abwicklung Ihres Liefervertrages geben, so können Sie sich auch an Verbraucherschutzorganisationen oder einen Rechtsbeistand wenden.