FAQ

(häufig gestellte Fragen) zu den E-Mobilitätsstromprodukten der SWS Energie

1. Warum gibt es Sonderprodukte für E-Mobilität?

Die meisten Ladevorgänge zu Hause finden in der Zeit zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr oder am Wochenende statt. In diesen Zeiten ist aufgrund einer geringeren Konzessionsabgabe der Strom günstiger. Diesen Vorteil kann die SWSE dem Kunden nur weitergeben, wenn die Zeiten auch erfasst werden können. Aus dem Grund des steigenden Stromabsatzes durch zusätzliche Fahrzeugladungen und der geringeren Stromkosten in der Nachtzeit werden spezielle Produkte für das Laden von E-Fahrzeugen zu Hause angeboten.

2. Worin unterscheiden sich die zwei Sonderprodukte für E-Mobilität?

StrelaStrom e-mobil: Es wird der vorhandene Stromzähler gegen einen elektronischen Zweitarifzähler mit Schaltuhr ausgetauscht. Der neue Zähler schaltet automatisch abends auf den günstigen NT (Niedertarif)-Preis und morgens wieder auf den etwas teuren HT (Hochtarif)-Preis um. Durch die Installation eines Zweitarifzählers können außerdem stromintensive Geräte, wie zum Beispiel Waschmaschine oder Geschirrspüler, in Zeiten mit vergünstigtem Strompreis betrieben werden. Der bezogene Strom wird nach der Zählerinstallation zu Preisen des neuen Stromliefervertrages abgerechnet.

StrelaStrom e-mobil only: Zusätzlich zum bereits vorhandenen Stromzähler wird ein zweiter Zweitarifzähler mit Schaltuhr und Rundsteuerempfänger installiert und ein zweiter Stromliefervertrag abgeschlossen. Dank einer gesetzlichen Regelung im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) dürfen für verschiedene Nutzungen vergünstigte Netzentgelte erhoben werden. Hierzu gehören zum Beispiel unterbrechbare Einrichtungen. Die Ladeeinrichtungen für E-Fahrzeuge sind nach diesem Gesetz unterbrechbare Verbraucher. Unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen erlauben den Verteilnetzbetreibern die Steuerung des Stromnetzes zur Netzentlastung. Das heißt, dass der Netzbetreiber bei drohender Netzüberlastung die Möglichkeit hat, den Stromfluss zu diesen Zählern zu unterbrechen. Diese reduzierten Netzentgelte ermöglichen es uns, einen günstigen Strompreis anzubieten. Allerdings darf über diesen zusätzlichen Zähler ausschließlich die Ladung des E-Fahrzeuges erfolgen.

3. Worin bestehen die Gemeinsamkeiten beider Stromprodukte?

Bei der Wahl beider Produkte wird der Kunde ausschließlich mit Ökostrom beliefert.

4. Zu welchen Zeiten gilt der günstige NT-Strompreis?

HT (Hochtarif)-Zeit: Montag – Freitag 6:00 Uhr – 22:00 Uhr, Samstag 6:00 Uhr – 13:00 Uhr

NT (Niedertarif)-Zeit: außerhalb der HT-Zeiten sowie an allen Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen in Mecklenburg-Vorpommern

5. Zu welchen Zeiten darf der Strom im Produkt StrelaStrom e-mobil only abgeschaltet werden?

Die maximal möglichen Abschaltzeiten des örtlichen Verteilnetzbetreibers betragen 2 Stunden am Tag. Zu diesem Zweck wird zusätzlich zum 2-Tarif-Zähler mit Schaltuhr auch ein Rundsteuerempfänger installiert.

6. Wo (in welchen Regionen) können die E-Mobil-Produkte der SWSE gewählt werden?

Gegenwärtig bietet die SWSE die Produkte für die E-Mobilität ausschließlich für Abnahmestellen im Stadtgebiet Stralsund (Stromnetzgebiet der SWS Netze GmbH) an.

7. Müssen diese zwei Sonderprodukte zwingend gewählt werden um ein Auto laden zu können?

Nein. Es kann die Ladeeinrichtung auch an den vorhandenen „ganz normalen“ Stromzähler angebunden werden, ohne den Zähler tauschen zu müssen oder einen zusätzlichen Zähler installieren zu müssen. Die SWS empfehlen jedoch ein Ökostrom-Produkt.

8. Was ist eine Wallbox? Und welche Eigenschaften hat die Wallbox der SWSE?

 Eine Wallbox ist eine stationäre Wandladeeinrichtung, die an der Innen- oder Außenwand eines Gebäudes befestigt wird. Sie wird im Allgemeinen nicht in öffentlichen Räumen eingesetzt sondern vorzugsweise auf privaten oder Gewerbegrundstücken. Eine Wallbox wird üblicherweise mit Starkstrom (400V) angeschlossen um höhere Leistungen zum Laden zur Verfügung zu stellen. Durch den Anschluss an einen Zweitarifzähler kann das Elektroauto auch nachts, zum vergünstigten Strompreis, aufgeladen werden.

Nachfolgend die Eigenschaften der SWSE-Wallbox „Heidelberg“:

- Wallbox „Heidelberg“ mit 1 Ladepunkt (Stecker AC Typ 2)
- bis zu 11 kW Ladeleistung (einstellbar)
- mit angeschlagenem Ladekabel 3,5 m lang
- bis zu 5 x schnelleres Laden als an einer normalen Steckdose
- Spannung: 400 V
- integrierte Steuerungselektronik für Ladestecker (Kommunikation während des Ladens mit dem Auto zwecks Steuerung und Überwachung)
- Aufbauart: für Wandbefestigung
- Schutzart: IP44 (Gehäuse), IP54 (Elektronik)
- integrierte Sicherung: nein
- integrierter FI-Schutzschalter: nein

9. Warum hat die SWSE-Wallbox eine Leistung von 11 kW?

Das Laden mittels einphasigem Wechselstrom (230 V) kann dauerhaft nur mit Leistungen < 3,7 kW erfolgen. Um mehr Leistung übertragen zu können ist Drehstrom (400 V, dreiphasig) notwendig. Ein normaler Hausanschluss verfügt in Deutschland in der Regel über ca. 30 kW. Um die Gesamtleistung (Haushalt + Laden) nicht zu überschreiten ist die Leistung von 11 kW (3-phasig: 3 x 3,7 kW = 11 kW) gewählt worden. 11 kW ist die maximal zur Verfügung stehende Leistung am Ausgangsstecker der Wallbox. Auch wenn ein E-Fahrzeug nur mit geringerer Leistung (z.Bsp. 7 kW) geladen werden kann, so regelt die Wallbox den Strom entsprechend herunter. Würde eine Wallbox mit einer höheren Leistung als 11 KW gewählt werden, so könnte eventuell der vorhandene Hausanschluss nicht mehr ausreichen. Somit sind 11 kW ein sehr guter Kompromiss zwischen schnellem Laden einerseits und dem technisch Machbaren und Sinnvollem andererseits.

10. Was geschieht wenn eine Wallbox beim Kunden gar nicht installiert werden kann.

Es ist durchaus möglich dass eine Wallbox im Objekt nicht installiert werden kann. Um das herauszufinden muss ein Elektrofachbetrieb einen Vorcheck durchführen. Gründe für eine nicht mögliche Installation könnten u.a. sein:

- kein Platz im Zählerschrank für zusätzliche Sicherung und FI-Schalter
- keine Möglichkeit eine E-Leitung von der Wallbox zum Zählerschrank zu installieren
- keine ausreichende Leistung des Hausanschlusses vorhanden (Wallbox benötigt 11 kW!)

Sollte eine Wallbox nicht installiert werden können, so kann der Vertrag nicht abgeschlossen werden.

11. Lohnt sich ein E-Fahrzeug für mich?

Grundsätzlich ist die Elektromobilität bereits heute alltagstauglich. Immer mehr Leute legen sich daher ein Elektroauto zu. Und mit steigenden Zahlen an Elektroautos rechnet man damit, dass die Preise für Elektrofahrzeuge in Zukunft weiter sinken werden. Ob sich ein Elektrofahrzeug für den Einzelnen lohnt, hängt von einer Reihe von Faktoren ab: den Lademöglichkeiten zu Hause und am Arbeitsplatz, der Planbarkeit der täglichen Fahrten, deren Häufigkeit und Länge. Für viele Fahrprofile ist schon heute der Einsatz von Elektrofahrzeugen vorteilhaft. Im Gewerbe bietet sich der Einsatz eines Elektrofahrzeuges zum Beispiel bei der Personenbeförderung (z.B. Taxi) oder bei mobilen Dienstleistungen wie Pflege- und Sicherheitsdiensten an.

12. Welche Reichweiten haben E-Fahrzeuge?

Die Reichweite hängt von zwei Faktoren ab: der Batterie und dem Verbrauch des Elektromotors. Je größer die Batterie ist, desto größer ist die Reichweite. Die Hersteller geben die Reichweite bei Kleinwagen wie einem Citroën C-Zero mit 150 bis 250 km und bei Fahrzeugen wie dem Tesla Model S oder Opel Ampera-E mit 250 bis zu 550 km an. Das sind aber nur theoretische Werte, die tatsächliche Reichweite ist abhängig vom Verbrauch. Und dieser wird u.a. beeinflusst durch den Fahrstil, die Geschwindigkeit sowie die Nutzung von Heizung und Klimaanlage, wie bei einem herkömmlichen Verbrennungsmotor auch. Moderne Bordsysteme kalkulieren die Reichweite inzwischen jedoch sehr genau und bieten dem Autofahrer gute Orientierung.

13. Was ist der Unterschied zwischen einem Hybrid- und einem Elektrofahrzeug?

Im Grunde genommen gibt es drei verschiedene Antriebsarten:

1. reine Elektroautos: werden nur mit Strom über einen Elektromotor angetrieben

2. Full-Hybrid-Auto: Der Stromantrieb und der Antrieb über ein Benzinmotor sorgen entweder gleichzeitig oder nacheinander für Vortrieb; Strom für den Stadtbetrieb und für kurze Strecken (ca. 50 km) sowie Benzin für lange Strecken. Wenn die Batterie leer ist, wird sie während des Fahrens mit Benzin über einen Generator wieder aufgeladen.

3. Plug-in-Hybrid-Auto: Die Batterie kann auch aus dem Stromnetz aufgeladen werden. Der Benzinmotor dient lediglich zum Nachladen der Batterie und erhöht somit die Reichweite. Der Antrieb des Autos erfolgt letztendlich durch einen E-Motor.

14. Hat das Wetter/ Temperaturen Einfluss auf das Laden und Fahren eines E-Fahrzeuges?

Die Außentemperatur beeinflusst sowohl das Laden als auch das Fahren. Wird bei hohen Temperaturen die Klimaanlage angestellt, steigt der Verbrauch des E-Fahrzeugs und die Reichweite nimmt ab. Das Gleiche passiert, wenn bei niedrigen Temperaturen die Heizung angeschaltet wird. Auch die Kapazität der Batterie, also die Energiemenge, die sie aufnehmen bzw. abgeben kann, ist temperaturabhängig. Je kälter die Batterie ist, desto weniger Energie kann sie beim Laden aufnehmen und beim Fahren abgeben. Dies liegt daran, dass Batterien chemische Systeme sind und chemische Prozesse bei niedrigeren Temperaturen langsamer ablaufen.

15. Wie wird die Elektromobilität gefördert?

Privatpersonen und Unternehmen können den Umweltbonus (insgesamt 4.000,00 Euro für reine E-Fahrzeuge) bean-tragen. Er wird allerdings nur für Neufahrzeuge mit einem Netto-Listenpreis des Basismodells von maximal 60.000,00 Euro gewährt. Eine aktuelle Liste förderfähiger Fahrzeuge und weitere Förderbedingungen finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Auch die SWS bietet ein Förderprogramm an, das die Installation von Ladetechnik finanziell unterstützt.

 

 

16. Welche Vorteile und Kosteneinsparungen bieten E-Fahrzeuge gegenüber Verbrennungsmotoren?

Außer dem Vorteil des günstigeren »Treibstoffes« hier einige weitere Vorteile im Überblick:

- staatliche Kaufprämie für E-Fahrzeuge
- niedrige Wartungskosten
- keine KFZ-Steuer für 10 Jahre
- niedrige Versicherungsbeiträge
- während des Betriebes kein Ausstoß von Abgasen
- leises Fahren (kein Motorgeräusch)
- lange Lebensdauer (weniger bewegte Teile)
- das »Tanken« ist zu Hause möglich
- der »Treibstoff« kann selbst hergestellt werden (z.B. durch Photovoltaik)

17. Wie schnell fahren E-Fahrzeuge?

Es ist wie in der »alten Welt«: Alles ist möglich und je nach Modell sehr unterschiedlich. Die meisten kleinen Elektroautos können 110 – 130 km/h fahren, während der Sportwagen von Tesla über 200 km/h erreicht.

18. Welche Ladearten und Steckersysteme gibt es?

Elektrofahrzeuge können mit Wechselstrom (AC) und je nach Modell auch zusätzlich mit Gleichstrom (DC) aufgeladen werden. Die Batterien werden stets mit DC geladen, was bedeutet, dass der Wechselstrom aus dem Stromnetz innerhalb des Fahrzeugs in Gleichstrom umgewandelt werden muss. Im AC-Bereich sind Ladungen über ein Auto eigenes Ladekabel bis maximal 22 kW möglich, entweder an der hauseigenen Schukosteckdose (mit Adapter, maximal 3,6 kW), an der eigenen Wallbox (3,7 – 22 kW) oder an öffentlichen Ladestationen (3,7 – 22 kW). Der EU-weit genormte Stecker ist der Stecker Typ 2, der überall Verwendung findet. Es gibt auch einige Schnellladestationen mit angeschlagenem Ladekabel, worüber bis zu 44 kW geladen werden kann, aber das sind Einzelfälle.

Eine DC-Aufladung erfolgt mit Gleichstrom an speziellen, meist öffentlichen Schnellladestationen. Die Umwandlung von AC in DC erfolgt außerhalb des Fahrzeuges. Es können somit sehr große elektrische Leistungen (bis zu 150 kW) übertragen werden, womit die Ladezeit deutlich verkürzt wird. Die Stecker sind andere als bei der AC-Ladung; es gibt zwei Systeme: »CHAdeMO« und »CCS«.

Ist das Fahrzeug mit einer Steckdose vom Typ »CCS/Combo 2« ausgestattet, kann sowohl mit AC als auch mit DC geladen werden.

19. Kann man ein E-Auto auch an einer 230-Volt-Schuko-Steckdose laden?

Ein E-Fahrzeug kann temporär – also für eine kurze Dauer – mittels einem entsprechenden Adapter an einer 230-Volt-Schuko-Steckdose geladen werden; man spricht auch von einer „Notladung“. Für eine hohe Dauerbelastung, was das Laden durchaus darstellt, ist eine solche Steckdose nicht geeignet! Es kann zu Überhitzungen und somit zum Brand kommen! Die übertragene Leistung beträgt an einer Schuko-Steckdose etwa 2 kW, was die Ladezeit erheblich verlängern würde.

20. Wie lange dauert es, ein E-Fahrzeug aufzuladen?

Die Berechnung der Ladezeit ist einfach: Es wird die Batteriekapazität durch die Ladeleistung des Autos bzw. der Ladeeinrichtung geteilt:

Ladezeit (h) = Batteriekapazität (kWh) / Ladeleistung (kW).

Also die Ladezeit hängt ab von der Größe und des Ladezustandes der Batterie und von der Ladeleistung, die vom Hersteller und/oder von der jeweiligen Ladeeinrichtung vorgegeben wird.

Beispiel 1: Renault Zoe: Batteriekapazität 40 kWh, maximale Leistung: 43 kW (AC)
Ladezeit an einer 11 kW-Wallbox: ca. 3,6 h (= 40 kWh / 11 kW)
Ladezeit an einer Schnellladestation (AC): ca. 1 h (= 40 kWh / 43 kW)

Beispiel 2: VW e-UP: Batteriekapazität 20 kWh, maximale Ladeleistung: 3,6 kW (AC) und 40 kW (DC)
Ladezeit an einer 11 kW-Wallbox: ca. 5,5 h (= 20 kWh / 3,6 kW)
Ladezeit an einer Schnellladestation (DC): ca. 0,5 h (= 20 kWh / 40 kW)

21. Wie hoch ist der Verbrauch und wie viel kostet das Fahren mit einem E-Auto?

Auch hier ist es wie in der »alten Welt«: Es ist alles möglich und je nach Modell unterschiedlich. Und selbstverständlich spielt die eigene Fahrweise eine entscheidende Rolle. Die Stromverbräuche liegen je gefahrenen 100 Kilometer zwischen 12 kWh (VW e-UP) und 20 kWh (Nissan Leaf) (Herstellerangaben).

Der Ladestrom bei der SWSE kostet in der Nachtzeit je nach Wahl des StrelaStrom e-mobil-Produktes 23,19 Cent/kWh (0,2319 Euro/kWh) brutto oder 27,49 Cent/kWh (0,2749 Euro/kWh) brutto; der »normale« Haushaltsstrom kostet ca. 27,00 Cent/kWh (0,27 Euro/kWh) brutto. Somit können die Kosten pro 100 km schnell errechnet werden:

Beispiel 1:             VW e-UP:              2,78 Euro brutto (= 12 kWh x 0,2319 Euro/kWh brutto)

Beispiel 2:             Nissan Leaf:         5,40 Euro brutto (= 20 kWh x 0,2700 Euro/kWh brutto)

Diese Beispiele gelten für das preiswerte Laden zu Hause. An öffentlichen oder auch nicht öffentlichen Ladeeinrichtungen können die Preise für die Nutzung der Einrichtung bzw. für den Strom sehr differieren; es reicht von Strom geschenkt bis zu 1,00 Euro/kWh.

Nachfolgend die Beispiele mit den Kosten pro 100 km für eine vergleichbare »Benzin-Variante«:

Beispiel 1:             VW UP:                 5,94 Euro brutto (= 4,4 Liter Superbenzin x 1,35 Euro/Liter brutto)

Beispiel 2:             Nissan Pulsar:      6,75 Euro brutto (= 5,0 Liter Superbenzin x 1,35 Euro/Liter brutto)

 

22. Wie viel öffentliche Ladestationen gibt es in Deutschland / M-V / Stralsund?

Etwa 75% der E-Fahrzeugbesitzer laden ihr Auto zu Hause. Öffentliche Ladesäulen werden insbesondere genutzt von Reisenden oder zum kurzzeitigen Nachladen.

Eine Normalladestation hat im Allgemeinen 2 Ladepunkte; somit können 2 Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Der Leistungsbereich liegt zwischen 11 und 22 kW je Ladepunkt.

Deutschlandweit standen im 1. Quartal 2020 rund 12.000 öffentliche Ladesäulen mit über 23.000 Ladepunkten zur Verfügung. In Mecklenburg-Vorpommern existieren ca. 135 öffentliche Ladesäulen mit etwa 250 Ladepunkten. Darüber hinaus existieren noch einige Ladestationen, zum Beispiel bei Autohäusern, die nur für Kunden und nur während der Geschäftszeiten auf dem jeweiligen Betriebsgelände zugänglich sind.

In Stralsund gibt es insgesamt 6 öffentliche Ladestationen mit insgesamt 14 Ladepunkten, alle von der SWSE betrieben:
- Schnelladesäule Greifswalder Chaussee 120 (BurgerKing): 2 x AC (22 u. 43 kW), 2 x DC (je 60 kW)
- Ladesäule Frankendamm 7 (Parkplatz SWS): 2 x 22 kW AC
- Ladesäule Gustower Weg 3 (Parkplatz real): 2 x 22 kW AC
- Ladesäule Langendorfer Berg (Parkplatz Ostseecenter): 2 x 22 kW AC
- Ladesäule Grünhufer Bogen 9 (Strelapark / McDonalds): 2 x 22 kW AC
- Ladesäule Heilgeiststraße 46 (Höhe Segelmacherei Boldt): 2 x 22 kW AC