22.05.2017
Photovoltaikanlage für städtische Wohlfahrtseinrichtung

Die Wohlfahrtseinrichtungen der Hansestadt Stralsund gGmbH (WfE), als größte städtische Betreibergesellschaft von stationären Pflegeeinrichtungen, setzen ihren Energiesparkurs konsequent fort. Bereits im Jahr 2016 wurden im Rahmen einer Contracting-Lösung gemeinsam mit dem örtlichen Energieversorger SWS Energie GmbH, zwei der insgesamt fünf Pflegeheime mit je einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk ausgerüstet. Die damit erzeugten Strommengen decken den Eigenbedarf der beiden Häuser zu über 50 Prozent. Ebenso werden über 50 Prozent der Jahresmenge durch die selbst erzeugte Wärme gedeckt. Die damit eingesparten Kosten der Energiebeschaffung führen bei der WfE zu einem wirtschaftlichen Vorteil von jährlich über 20.000 Euro. Durch den energieeffizienten Betrieb der beiden Blockheizkraftwerke reduziert sich der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen um insgesamt 40 Tonnen im Jahr.

Sowohl der wirtschaftliche Vorteil der Energieeinsparungen, als auch die zuverlässige Zusammenarbeit mit dem Contracting-Partner SWS Energie GmbH veranlassten beide Unternehmen neue Energiesparlösungen zu entwickeln. Im Ergebnis wurde durch die SWS Energie GmbH auf dem Dach des Pflegeheimes »Am Stadtwald«, Grünhufer Bogen 1, eine Photovoltaikanlage installiert und an die WfE langfristig verpachtet. Die Investitionskosten betrugen rund 33.000 Euro. Der so erzeugte Solarstrom deckt den Bedarf des Objektes zu rund sieben Prozent. Mit dem im Jahr zuvor installierten Blockheizkraftwerk werden zukünftig rund 60 Prozent des Eigenstrombedarfes erzeugt. Mit dieser Investition ist eine weitere Absenkung des jährlichen CO2-Ausstoßes um 10 Tonnen verbunden. Die sich ergebenden wirtschaftlichen Vorteile aus der Eigenerzeugung betragen für die WfE rund 2.000 Euro pro Jahr.

Die Wohlfahrtseinrichtungen leisten mit ihrem Energiesparkurs einen wichtigen Beitrag innerhalb des Klimaschutzkonzeptes der Hansestadt Stralsund. Ziel ist es, beginnend mit dem Jahr 2010, die CO2-Emissionen im Stadtgebiet in Fünfjahresschritten um jeweils 10 Prozent zu reduzieren.