Antragsunterlagen für Erzeugungsanlagen (EZA)

Sie interessieren sich für die alternative Stromerzeugung aus regenerativer Energie und möchten dazu eine Erzeugungsanlage auf Ihrem Grundstück bzw. Haus errichten? Dann sind Sie hier genau richtig. Bevor Sie mit der Installation einer solchen Anlage beginnen und den erzeugten Strom in das Niederspannungsnetz der SWS Netze GmbH einspeisen, benötigen wir noch einige anlagenspezifische Angaben von Ihnen.

Um die Abwicklung so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir den groben Ablauf in einer Checkliste dargestellt. Die notwendigen Antragsformulare finden Sie ebenfalls hier. Die ausgefüllten Unterlagen senden Sie bitte rechtzeitig an die SWS Netze GmbH.

Aufgrund von Engpässen müssen im Netzgebiet Barth bei Anschlussbegehren von dezentralen Einspeisern Netzkapazitätsprüfungen vorgenommen werden. Folgende Beträge werden dem Einspeisewilligen in Rechnung gestellt.

bei Anlagengrößen           > 30 kW bis 100 kW:           600,00 EUR
                                     > 100 bis 1.000 kW:            800,00 EUR
                                     > 1.000 kW:                     1.500,00 EUR

Downloads

Download Anfrageformular für EEG-Einspeiser38 kB2015-04-29
Download Inbetriebsetzungsanmeldung für eine Erzeugungsanlage49 kB2015-04-29

KWK -Antragsunterlagen

Download Datenblatt zum Anschluss von Blockheizkraftwerken (BHKW)43 kB2015-04-29

50,2-Hz-Thematik

Innerhalb der letzten Jahre hat die Einspeisung von Strom aus dezentralen Energieerzeugungsanlagen, insbesondere von Solarstromanlagen erheblich zugenommen. Im Jahr 2011 waren bereits 25 Gigawatt (GW) Photovoltaik (PV) installiert. PV-Anlagen haben damit eine große Bedeutung für die Stromversorgung und auch für die Stabilität des Stromnetzes erreicht. Viele ältere Anlagen sind noch so eingestellt, dass sie sich bei einer Netzfrequenz von 50,2 Hz schlagartig abschalten. Diese Anlagen entsprechen in Deutschland einer Anlagenleistung von ungefähr neun Großkraftwerken. Das gleichzeitige Abschalten könnte zu deutschlandweiten Versorgungsstörungen führen. Um das hohe Maß an Versorgungssicherheit in Deutschland weiter gewährleisten zu können, wurden gemeinsam vom Bundesumweltministerium, dem Bundeswirtschaftsministerium, den Netzbetreibern und den betroffenen Verbänden Maßnahmen zur Nachrüstung von Photovoltaikanlagen erarbeitet. Bei der Nachrüstung ist nicht nur eine Anpassung der Einstellungen von neuen, sondern auch von bestehenden Anlagen wie Ihrer erforderlich. Hierzu hat die Bundesregierung am 26. Juli 2012 die Systemstabilitätsverordnung in Kraft gesetzt und die Netzbetreiber mit der Organisation der Nachrüstung beauftragt.

Fragen und Antworten rund um die Umrüstung von bestehenden Solarstromanlagen (Photovoltaikanlagen) gemäß Systemstabilitätsverordnung (SysStabV) – auf Grund des sogenannten 50,2-Hz-Problems finden Sie hier.

Weiterführende Informationen:

www.solarwirtschaft.de/betreiber.html
www.bdew.de/50-2Hz
www.zveh.de/50-2-hz

Damit wir uns einen ersten Überblick über die bei Ihnen eingesetzte Technik verschaffen können, benötigen wir von Ihnen die Angaben der eingebauten Wechselrichter und (sofern vorhanden) des übergeordneten Entkupplungsschutzes.

Zu Beginn der Umrüstung wurden alle betroffenen Anlagenbetreiber deshalb mit nachstehendem Anschreiben informiert:

Initialschreiben

Um Ihnen diese Datenerhebung so einfach wie möglich zu machen, können Sie sich hier den Abfragebogen herunterladen, ausfüllen und dann an die Adresse service|at|netze-stralsund.de mailen.

Wechselrichterliste:

www.eeg-kwk.net/de/Systemstabilitätsverordnung.htm

Download

Verordnung zur Gewährleistung der technischen Sicherheit und Systemstabilität des Elektrizitätsversorgungsnetzes - Systemstabilitätsverordnung (SysStabV)

Ansprechpartner Netz Stralsund 

Heiko Papenfuß

Telefon: 03831 / 241-5311

Fax: 03831 / 241-5172


Ansprechpartner Netz Barth 

Helga Mienert

Telefon: 03831 / 241-5305

Fax: 03831 / 241-5209