Ole Hohensee rudert weiter Richtung Weltspitze
Drei Renntage, internationale Spitzenkonkurrenz und ein packender Zieleinlauf – am Ende stand erneut ein Platz auf dem Podium: Der deutsche Doppelvierer sicherte sich beim Weltcup in Luzern die Bronzemedaille. Dabei setzte sich das Quartett gegen die Boote aus Russland, Estland und Australien durch. Lediglich Großbritannien und die Niederlande waren schneller.
Für den deutschen Doppelvierer ist es bereits der zweite Weltcup-Erfolg in Serie: Nach dem Sieg beim Auftakt in Sevilla gelang nun auch in Luzern der Sprung aufs Podest – ein weiterer Beleg für die starke Form des Teams.
Mit an Bord: Ole Hohensee, gebürtiger Stralsunder und eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente des deutschen Rudersports. Der Athlet gehört dem U23-Bundeskader sowie dem olympischen Nachwuchskader mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles an.
„Wir sind mit unserer Leistung zufrieden. An der Weltspitze geht es extrem eng zu – und wir sind mittendrin. Vor allem im Endspurt hat man gesehen, wie weit uns unser Wille tragen kann“, sagt Hohensee.
Der Blick richtet sich nun auf den nächsten Höhepunkt der Saison: In vier Wochen startet die Europameisterschaft im italienischen Varese. Dort will der deutsche Doppelvierer um die Goldmedaille kämpfen. Bereits in der kommenden Woche reist der deutsche Ruderkader zu einem Trainingslager nach Portugal, um sich gezielt auf die Titelkämpfe vorzubereiten.