Mit 82 Jahren auf dem Jakobsweg
Über 3.000 Kilometer zu Fuß, von Rügen über Stralsund bis nach Santiago de Compostela: Der 82-jährige Bodo Clemens hat sich erneut auf einen außergewöhnlichen Weg gemacht. Mit seiner Spendenwanderung entlang des Jakobswegs sammelt der leidenschaftliche Läufer Gelder für die Gesundheitsstiftung des Kneipp-Bund e.V. sowie für die Frauenselbsthilfe Krebs e.V.
Am 17. Februar startete Bodo Clemens auf Rügen zu seiner rund viereinhalbmonatigen Reise quer durch Deutschland, Frankreich und Spanien. Sein Ziel: Santiago de Compostela. Mehr als 3.000 Kilometer liegen vor ihm. Für den 82-Jährigen ist es nicht die erste Benefizaktion. Schon 1991 lief er quer durch Deutschland und sammelte dabei über 30.000 DM für krebskranke Frauen. Nun stellt er sich erneut einer großen körperlichen und mentalen Herausforderung, um Aufmerksamkeit zu schaffen für die wichtige Präventions- und Unterstützungsarbeit der Vereine.
Im Mittelpunkt der aktuellen Spendenaktion steht die Unterstützung von Frauen mit Krebserkrankungen und ihren Angehörigen. Die Frauenselbsthilfe Krebs leistet wichtige Arbeit in der Beratung, Begleitung und Vernetzung Betroffener. Sie schafft Räume für Austausch, stärkt Selbsthilfe-Strukturen und bietet praktische Unterstützung in einer Lebensphase, die von Unsicherheit und Belastung geprägt ist. Jeder gespendete Euro trägt dazu bei, diese Angebote langfristig zu sichern.
Die Stadtwerke Stralsund unterstützen dieses besondere Engagement mit einer Spende in Höhe von 500 Euro. Damit setzen sie ein bewusstes Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung und regionale Verbundenheit. Als lokal verankertes Unternehmen sehen sich die Stadtwerke nicht nur als zuverlässiger Energieversorger, sondern auch als aktiver Partner in sozialen und gemeinnützigen Projekten. „Initiativen wie diese zeigen eindrucksvoll, wie viel ein einzelner Mensch bewegen kann und das Engagement – ob im Großen oder im Kleinen – einen Unterschied macht“, sagt Anselm Drescher, Geschäftsführer der Stadtwerke Stralsund.
Die Spendenwanderung wird über soziale Medien begleitet, sodass Interessierte Bodos Weg digital mitverfolgen können. Gleichzeitig sind weitere Unterstützerinnen und Unterstützer willkommen. Denn das Ziel ist klar: Mit jedem Kilometer sollen Hoffnung und konkrete Hilfe wachsen.